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Im letzten Jahr berichtete das Paraquat-Informationszentrum über den erfolgreichen Einsatz von Paraquat in Direktsaatsystemen in Sichuan (Artikel hier lesen). Dieser Artikel wird jetzt durch Fang Shu-Ans eigene Untersuchungsergebnisse gestützt, die im Folgenden beschrieben werden.
No-Tillage Technique and Practice in Paddy Rice Wheat and Paddy Rice Oil Seed Rape Field in Leshan Area, Sichuan, China (Direktsaat in Reis-/Weizen- und Reis-/Ölsaatrapsfeld im Leshan-Gebiet, Sichuan, China) Von Fang Shu-An - Amt für Landwirtschaft, Bezirk Dongpo, Meishan, Provinz Sichuan, 612160 China
 
Reis, Weizen und Ölsaatraps sind die wichtigsten Kulturen im Leshan-Gebiet in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Meistens werden Reiskulturen entweder mit Weizen oder mit Ölsaatraps abgewechselt. 1983 wurde damit begonnen, Direktsaatmethoden für diese Anbauweise zu untersuchen. Bei Versuchen auf Testflächen wurden geeignete Direktsaatmethoden für das Leshan-Gebiet entdeckt, und es wurden viele Jahre lang große Felddemonstrationen durchgeführt. Insgesamt werden heute 335.000 Hektar auf diese Weise bewirtschaftet, was einem Anteil von über 85 % in diesem Gebiet entspricht. Beim Direktsaatanbau spielt die Unkrautkontrolle eine entscheidende Rolle.

Paraquat in Kombination mit Direktsaat-Anbaumethoden stellt eine Lösung für nordvietnamesische Maisbauern dar, weil diese Bodenerosion minimiert und die Produktivität maximal erhöht. Mais ist eine wichtige Kultur für die Vietnamesen, insbesondere für diejenigen in der hügeligen Nordwestregion, in der über 180.000 Hektar (ha) Mais angebaut werden. Fast der gesamte Mais wird während der Regenzeit auf Hangböden angebaut.
Nach einem Bericht, der auf der 20. Konferenz der Asian-Pacific Weed Science Society im November 2005 vorgestellt wurde, reduzierte Paraquat, das sowohl vor der Mais Aussaat als auch zwischen den Maisreihen gespritzt wurde, die Bodenerosion in dieser Region um 34 % und verkürzte die Wachstumszeit um über 20 Tage pro Saison. Dies entspricht Personalkosteneinsparungen von VND 750.000 (ca.


Vorort-Demonstrations-Programme in Westbengalen beweisen, dass der Einsatz von Paraquat und die Technik der Direktsaat bzw. des Auswerfens von Setzlingen in bewässerten Reiskulturen die Reisproduktion in Indien erhöht. Anfangs waren die Bauern extrem skeptisch, aber sehen heißt glauben – und die Reaktion von Regierungsvertretern war äußerst positiv.
Paraquat und ein Anbau durch Direktsaat bieten eine Lösung, die für die westbengalischen Reisbauern die Kosten und die zum Reisanbau erforderlichen Tage auf ein Minimum reduziert.
„Zur Eindämmung der Kosten gehören die Kosten für das Pflügen, die sich auf etwa Rs. 2250 bis 3000 (ca. EUR 39-52) belaufen,“ erklärt Tapas Kundu, District Plant Protection Officer, North 24 Parganas, für das Landwirtschaftsministerium der westbengalischen Regierung. Er fährt fort: „Bei der traditionellen Technik zur Verpflanzung von Reissetzlingen sind 12 bis 14 Tage für die Bodenvorbereitung erforderlich, nämlich 1-2 Tage für das Pflügen und 8-10 Tage Brachezeit, damit die Unkräuter verrotten, bevor das Feld ein letztes Mal gepflügt und für die Reisanpflanzung geebnet wird. Durch den Einsatz von Paraquat kann der Bauer sein Feld in wenigen Tagen für die Pflanzung vorbereiten.

Paraquat ermöglicht Landwirten im chinesischen Guandong kürzere Fruchtfolgen. Die Fallstudie basiert auf einem Artikel von Shen Shu Ping von der South China Agriculture University, der in der chinesischen Zeitschrift 'Pesticide Information' veröffentlicht wurde.
In der chinesischen Provinz Guandong wird auf einer Million Hektar hochwertiges Gemüse produziert und auf ein und derselben Fläche werden jährlich bis zu acht Kulturen angebaut. Ein derart intensiver Anbau ist eine kurze Brachezeit zwischen den Kulturen essentiell, wenn die Landwirte möglichst viel aus ihrem Land herausholen möchten.
Dies ist nur möglich, wenn Unkräuter und Abfälle nach der Ernte schnell beseitigt werden und die nächste Kultur innerhalb weniger Tage gesät oder gepflanzt werden kann. Der Einsatz von Paraquat führt auf über 40 % der Gemüseanbauflächen in Guandong zu einem wirkungsvollen Unkrautmanagement.
Die Gemüsebauern von Guandong setzen Paraquat auf unterschiedliche Arten ein. Zunächst einmal wird es als Behandlung vor der Aussaat bzw. dem Anpflanzen gespritzt. Dies erfolgt oft in einer Tankmischung mit einem Düngemittel oder mit Butachlor (anderes Herbizid), um das Unkraut nachhaltig zu bekämpfen.

Paraquat ermöglicht den Reisanbau auf bisher nicht produktiven Flächen und reduziert die Zeit zwischen den Reiskulturzyklen in Indonesien.
Die Bevölkerung Indonesiens wächst jährlich um 2 % und seine Regierung steht vor der Herausforderung, eine ausreichend hohe Reisproduktion zu erzielen, um seine Bevölkerung zu ernähren. Sie hofft, dies dadurch zu erzielen, dass derzeit nicht produktive Flächen (z. B. die Gezeitenzonen von Kalimantan) in Kulturland umgewandelt und mehr Reisernten pro Jahr möglich werden.
Paraquat – Ausdehnung der kultivierbaren Flächen
Derzeit gibt es 1 Million Hektar Gezeitenreiskulturen, vor allem in Kalimantan, aber das Potential beläuft sich auf fast das Zehnfache. Etwa 60 % dieses Gebiets wird durch die Gezeiten beeinflusst. Wenn die auflaufende Flut für die zum Meer fließenden Flüsse eine Barriere bildet, kommt es zu Überschwemmungen, bei denen diese Gebiete mit leicht brackigem Süßwasser überflutet werden. Viele dieser Böden befinden sich auf einer Eisenpyritschicht. Dort ist Reisanbau zwar möglich, aber es besteht Erosionsgefahr.
 
Die manuelle Vorbereitung der Reisfelder ist nicht nur sehr anstrengend, sondern auch eine wichtige Ursache für die Bodenerosion.

Die Artikel in diesem Bereich stellen anhand ausgewählter Beispiele vor, wie Paraquat eingesetzt wird und welche neuen Anwendungsmöglichkeiten in nachhaltigen Anbausystemen untersucht werden.
Die Fallstudien zeigen, welche Vorteile die Anwendung von Paraquat für die Landwirte, ihre Familien und ihr Land bringt und wie sie dadurch bessere Kulturen anbauen können.

Paraquat ist eins der am breitesten eingesetzten Herbizide der Welt und wird von Syngenta weltweit unter dem Markennamen Gramoxone verkauft. Eine Liste anderer Markennamen, unter denen Paraquat erhältlich ist, finden Sie hier.
Paraquat wird in über 100 Ländern eingesetzt, um den Boden für den Anbau vorzubereiten oder die Unkräuter in über 100 Kulturen zu kontrollieren, u. a. wichtige Nahrungsmittelkulturen wie Mais, Reis, Soja, Weizen, Kartoffeln, wichtige Obstkulturen wie Äpfel, Orangen, Bananen, Getränke wie Kaffee, Tee, Kakao und Kulturen zur Weiterverarbeitung wie Baumwolle, Palmöl, Zuckerrohr und Kautschuk.
In diesem Bereich finden Sie Informationen über Kulturen, in denen Paraquat als wichtiges Hilfsmittel eingesetzt wird, sowie eine Auswahl von Fallstudien, die die Vorteile der Paraquatanwendung in einigen sehr unterschiedlichen Anbausystemen illustrieren.
Die Übersichtsartikel beschreiben die Kultur, die Anbauregionen und die Anwendungsbereiche, Anbaumethoden und Probleme mit Unkräutern, Schadinsekten und Krankheiten sowie die wichtigsten Vorteile des Einsatzes von Paraquat.

Im September 2008 erhielt Paraquat nach einer Beurteilung durch den thailändischen Ausschuss für toxikologische Prüfungen die Genehmigung für den fortgesetzten Verkauf in Thailand und wurde für das neue Wiederzulassungsverfahren vorgesehen.
Im Mai 2009 steht die endgültige Genehmigung des Wiederzulassungsverfahrens durch das Ministerium für Landwirtschaft und Kooperativen noch aus, aber Paraquat wurde in die erste Phase des Prüfungsprogramms eingeschlossen, das im Juli 2009 beginnen soll. Die derzeitige Zulassung endet im August 2011.
Infolge einer größeren Änderung der Vorschriften für Pflanzenschutzmittel hat das Ministerium fast 27.000 Wiederzulassungsakten zu bearbeiten. CropLife International, der weltweite Verband zur Vertretung der Pflanzenschutz- und Biotechnologieindustrie, hat mit Vertretern der thailändischen Kontrollbehörden zusammengearbeitet, um die Vorschriften des Landes in Bezug auf die Herbizide, Fungizide, Insektizide und andere Pflanzenschutzmittel zu verschärfen, die auf den 18 Millionen Hektar Kulturland angewendet werden.
 

Landwirtschaftliche Fakten über Thailand

1.

 Am 9. Oktober 2006 erschien in SanNong Online der Artikel „Die Geschichte von Gramoxone und Direktsaat in Sichuan“ (auf Chinesisch). Der von Chen Hongbo verfasste Artikel beschreibt, wie Bauern in Sichuan Direktsaatsysteme entdeckten und mit der Hilfe von Paraquat Erfolge erzielten.
Durch die Einführung von Direktsaatsystemen mit der Anwendung von Paraquat konnten die Landwirte dieser Provinz Kosten, Arbeitskräfte und wertvolle Wasserressourcen signifikant senken und gleichzeitig die Erträge steigern und sogar in der schwierigen Regenzeit Kulturen abwechseln, was zu einem höheren Einkommen führte.
Paraquat unterstützt Direktsaatsysteme im chinesischen Sichuan
Sichuan hat aufgrund der ungewöhnlichen und vielgestaltigen Topografie und des Einflusses abwechselnder Witterungsbedingungen ein einzigartiges Klima. Die Winter in Sichuan sind trocken, es regnet selten. Die Zeit von April bis Oktober bringt dort reichliche Niederschläge, aber im Westen der Provinz dauert die Regenzeit von Mai bis September. Dieses Klima erschwert die Fruchtfolge mit konventionellen Methoden.

Der 4. APWSS-Kongress (Asia Pacific Weed Science Society), der im November 2005 in Ho Chi Minh stattfand, brachte neue Hinweise über den Nutzen von Paraquat. Die Ergebnisse einer Studie zeigten, dass Reisanbaumethoden ohne Bodenbearbeitung, die Paraquat anwenden, die Methanemissionen signifikant senken.
Die Studie mit dem Titel „Die Auswirkungen von Bewässerungssystem und Bodenmanagement auf die Methan- (CH4-) Emission aus dem Reisfeld“ war eine Zusammenarbeit zwischen der Forschungs- und Entwicklungsstation von Syngenta, Cikampek, und der Forschungsstation zum Schutz der landwirtschaftlichen Umwelt, Jakenan, in Indonesien. Syngenta ist ein führender Hersteller von Paraquat.
In einer einjährigen Studie wurden Felddaten gesammelt, um die Auswirkungen verschiedener Bewässerungs- und Bodenbearbeitungssysteme zu untersuchen.